Herr Habeck, drehen Sie jetzt an der Diesel Software?

Um die Fantasiewerte der Grünen zu erreichen, schraubten Autohersteller an der Diesel Software. Wenn es nach den Grünen ginge, gebe es den Diesel heute nicht mehr. Dagegen regte sich Widerstand. Mal eben ein neues Auto kaufen, ist nicht jedermanns Geldbeutel. Doch nun kommt der Verdacht auf, dass der Diesel auf anderem Wege abgeschafft werden soll. Er kommt einfach nicht mehr durch den TÜV. Und das geht per ferngesteuerte Software.

Die TÜV Prüfer sind am verzweifeln: Wenn Sie mit einem Diesel kommen, fahren Sie bitte vorher 30 Minuten über die Autobahn. Und auch dann wird der Motor auf dem Prüfstand endlos jaulen, so lange, bis mal ein Wert für einen Moment kommt, den man aufschreiben kann. Fünf Autos sind gerade beim TÜV Nord in dieser Stunde. Zwei Benziner, drei Diesel. Alle Diesel fallen durch.

Zum Beispiel ein 2014 Mercedes GLK, Euro 6. Der Halter ist das dritte mal beim TÜV. Nein, auch heute kommt er nicht durch – Vierfache Werte. Mercedes empfiehlt, doch mal dies und das zu tauschen, so für 4.000 Euro, vielleicht klappt’s ja dann? Das Auto hat mal 70TEUR gekostet. Er kann es jetzt abmelden. Gegen Daimler klagt der Halter seit fünf Jahren – Nichts.

Euro 3 knapp bestanden. Euro 6 aussichtslos.

Hintergrund der hohen Durchfallquote ist ein neues zentralisiertes Messsystem des TÜV’s. „Wir kriegen hier ständig neue Grenzwerte vorgegeben, die gegen die Physik sind – das geht nicht”, sagt ein TÜV Nord Prüfer. Und auch die zentralisierte Software stürzt dann öfters mal ab und liefert seltsame Werte – In Ordnung, ein Wert gering zu hoch – Nicht bestanden. Das Auto ist seit dem letzten TÜV 8.000km gefahren. Schaltet uns gerade eine Zentralsoftware alle Diesel ab, also Schummelsoftware rückwärts?