Sat. Aug 8th, 2020

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NSU 2.0? – Koreanischer Pastor tot

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Am 30. Juni 2020 starb der Süd Koreanische Pastor, Youl Park, im kambodschanischen Gefängnis Prey Sar. Wie üblich werden die Opfer zum sterben in das Russian/Khmer Hospital gebracht. Wenn sie in den letzten Zügen liegen, wenn sie so weit geschwächt sind, dass Krankenhaus Tod und nicht mehr Heilung bedeutet. Todesursache: Herzversagen. Warum das Herz des 65 Jährigen versagte wird schwer zu klären sein. Das ist auch nicht mehr nötig. Pastor Park ist eine weitere Leiche aus dem Umfeld dubioser Schein Organisationen, denen bereits die gezielte Tötung unliebsamer Opfer und Zeugen nachgewiesen werden konnte.

Das Fatale an der Sache: IBM24.NET Journalisten könnten für seinen Tod mit verantwortlich sein, denn sein mutmaßlicher Mörder hat einen Namen – Samleang Seila. Gegen diesen Mann ermitteln wir seit Jahren, haben erdrückendes Beweismaterial gesammelt, in dem sich das Bild eines Kambodschanischen El Chapo zeichnet. Ein Abgrund aus Kinderhandel, Zwangsprostitution, Korruption und Geldwäsche. Und auch Pastor Park steht auf der Liste der Fälle, wo später einmal die Akten beschlagnahmt werden sollen, wo wir längst wissen, was uns erwartet – Gähnende Leere. Rechtsakt? – Fehlanzeige. Pastor Park ist dokumentiert die Leiche Nummer 8 von rund 30-50 Leichen, die es noch zu dokumentieren gibt. Denn immer wenn es gerade eng wird für Herrn Seila versterben seine Opfer.

APLE Anführer Samleang Seila

Und es wurde bereits verdammt eng für Herrn Seila. Anfang 2019 nahm die Sonderberichterstatterin zu Kambodscha UNHR (United Nations Human Rights), Rhoana Smith, unsere Recherchen in ihrem Bericht auf, der auf dem Tisch des Prime Ministers Hun Sen landete. Seit dem haben die Akteure westlicher Herkunft emsig ihre Daten aus dem Internet gelöscht. Hun Sen hat kein Interesse seine größten Förderer und Investoren (Japan / Süd Korea) in Särgen nach Hause zu schicken. Wie üblich dokumentiert sich auch der Vorwurf und „Rechtsakt“ gegen Park in den Zeitungen ausschließlich durch Informationen von Herrn Samleang Seila und seinem Partner Khoem Vando. Mit ihrem Verein APLE (Satzung + Gummistempel) nominieren sie sich selbst als Ermittler, Berichterstatter und Vollstrecker. Das geht. Man braucht einfach nur eine Pressemitteilung herauszugeben und behaupten, man sei Sonderbeauftragter Polizist und Ermittler, was kritiklos reihum abgeschrieben wird. Ein Blick in die kambodschanische Rechtsordnung würde genügen, dass die Herrschaften schon an dieser Stelle selbst gut für ein paar Jahre Knast wären, mithin der vermeintliche Rechtsakt null und nichtig wäre.

Ein erster Aufschrei erging von echten Kinderschutzorganisationen im Fall von Michael Klinn-Jones. Mit ihm hatte man den Klassiker des widerwärtigen Kinderschänders gefunden. Man muß einmal persönlich vor Jones gestanden haben, um den Brechreiz zu spüren. Er ist einer von denen, der, angeregt durch die Medienberichte jener NGO’s, sich eingeladen fühlte. Pressetext: Verarmte kleine Kinder lungern auf der Straße, die sich für ein paar lumpige Cents mitnehmen lassen und die korrupte Polizei durch Schmiergeld wegschaut. Das stimmt nicht. Sie haben hingeschaut. Und zwar zwei Wochen lang. Solange schauen sie zu, wie Klinn-Jones 6 bis 8-Jährige Mädchen aus der Gosse abschleppt und sie täglich dreimal vergewaltigt. Hätten wir nicht gleich beim ersten mal nach 60 Sekunden die Tür eingetreten? Nein. Die kleinen Mädchen müssen für das Fundraising herhalten. Dorothea Czarnecki von ECPAT e.V. erklärt in einem Radio Interview:

„Die alleinige Kontaktaufnahme ist nicht genug.“

Wie bitte? Den Kambodschanern schon. Schwarz gekleidet laufen staatliche Sicherheitsleute über den Boulevard und greifen höflich ein, wenn sich Straßenkinder Touristen nähern. Zu ihrem eigenen Schutz, um Missverständnisse zu vermeiden. Für APLE und ECPAT ist bereits ein Rucksacktourist der Ukulele spielt genug für einen Verdacht, schreibt die Bangkok Post. Aber ein Verdacht ist kein Scheck. 14 Jahre hat Pastor Park erhalten, acht Jahre Klinn-Jones. Nur das bei Klinn-Jones das heimlich gefertigte Videomaterial nicht mehr viele Fragen offen lässt, hingegen bei Pastor Park nicht einmal eine verwertbare polizeiliche Aussage vorliegt. Solche Urteile sind für die NGO’s wie ein Blanko Scheck. Zum Leid der Kinder. Sie müssen vollziehen, damit der Spendenscheck groß ausfällt.

Video: Wales Online – Michael Klinn-Jones

APLE, Ecpat und Co. Wochenlang zugeschaut damit es viele Taten werden.

Die schwarzen Sicherheitsleute haben schon längst darauf hingewiesen. Aber woher soll das Frau Czarnecki auch wissen? Ein paar Tage war sie mal in Kambodscha, als sie mit gefälschten Papieren als Konsularvertreterin in einem Gefängnis erschien und die Funkgeräte der (echten) Polizisten losgingen, als sich herausstellte, wer sie wirklich war – und schon weg ist. Ein Jahr zuvor steht ein französischer Journalist bei uns im Studio in Phnom Penh. Er wollte Bildmaterial schneiden. Aufgewühlt und nervös schaut er immer wieder aus dem Fenster, ob ihm jemand gefolgt ist. Es ist ein Interview mit einem Mädchen, 16 Jahre alt, das vor der Kamera bitterlich weint. „Sie will das nicht mehr tun. Sie will nicht mehr an den Strand gehen müssen, um Touristen ins Hotel zu locken, damit diese dann verhaftet werden können“. Sie ist aus einem Heim geflohen, in denen jene NGO’s Kinder isoliert gegen den Willen der Eltern und Kinder unterbringen – Und zur Prostitution abrichten.

Was hat das alles mit einer NSU 2.0 zutun?
Sehr viel. Schauen wir uns das Geflecht einmal an. APLE (Action pour les enfants) wurde 2003 von dem Franzosen Thierry Darnaudet zur Tarnung seines Missbrauchs gegründet, als vermeintliche Kinderschutzorganisation. Als die Vorwürfe (von westlichen Volontären als Zeugen) immer lauter wurden, flüchtete er 2009 nach Indien. Dort missbraucht er weiter. Auch dort wird er inflagranti mehrfach ertappt und nichts passiert. Genährt wird er von einem Andres Torres aus Spanien mit dem Verein Global Humanitaria, der Gelder für Patenschaften von Kindern einsammelt, die es größtentgeils gar nicht gibt. Über Torres berichtet die El Pais über dubiose Spionage Affären und Geldwäsche über 45 Mio. Euro. Darnaudet nahm die Spendenkasse in sechsstelliger Höhe mit nach Indien. Sein Geschäftsmodell blieb nach in Kambodscha. Samleang Seila übernimmt es. Es gibt nicht einmal eine Adresse. Die eingeladenen Gäste aus dem Ausland werden nicht bemerken, dass sie in einem gemieteten Stunden Office sitzen.

APLE – Fragwürdige Gäste im Stunden Office

Und wer sitzt da?
Zum Teil eindeutig identifizierte Rechtsradikale und Neonazis. Das rechte Lager getarnt als Kinderschutzorganisation? Auch nicht. Menschen wie Seila, Darnaudet, Czarnecki & Co. haben keine politischen Bekenntnisse. Sie sind einfach nur skrupellos, gierig und verstehen es genau, die Meute zu instrumentalisieren. Sie verstehen, wer wie tickt und schicken sie als Brandstifter gezielt ins Rennen. Selbst hochrangige Politiker und Polizeibeamte beschweren sich: Wer nicht spurt und sich zu Füßen wirft, gilt automatisch als verdächtig. Das lässt sich äußerst schädlich schnell medial inszenieren. Selbst Vertreter deutscher Großunternehmen sprechen von indirekter Schutzgelderpressung. Am besten doch gleich mal eine große Spende, das mildert den Generalverdacht erheblich. Partner und Verehrer von APLE ist das Vereinsgeflecht von ECPAT e.V., Anfang der 90er in Bangkok gegründet, mit Spendeneinnahmen von rund 60 Mio. US$. Ein geschädigter russischer Milliardär hat bereits ein unbegrenztes Budget für eine Finanzprüfung durch PWC Moskau bereitgestellt. Auch die Ukrainer sind nicht gut auf sie zu sprechen. Der Abgeordnete und Chef eines TV Senders, Mykola Knyazhytskiy, soll ein Mädchen in Phnom Penh vergewaltigt haben. An einem Tag, als er in Kiew in einem TV Set saß. Dieses NGO Geflecht hinterlässt den Eindruck eines Killer Kommandos, das man buchen kann. Mykola machte sich politisch mit seinem Sender unbeliebt. Das lässt alte Erinnerungen wach werden.

ECPAT ziert sich mit Niederlassungen u.a. in Deutschland. Dort sitzt im Vorstand Cathrin Schauer-Kelpin von KARO e.V., die ein bekanntes Opfer des Sachsensumpf präsentiert – Mandy Kopp. Mandy mag in den Interviews einfach nicht überzeugend wirken, wenn sie von einer Befreiung aus einem Kinderbordell in Ostdeutschland spricht, mit honorigen Namen von Politikern als Freier, und wo sie immer wieder hinging als sie 17 Jahre alt war, sogar die Polizei fuhr sie dort als Taxi zum Dienst, es einfach nicht schaffte wegzulaufen, bzw. einfach nicht wieder hinzugehen. KARO e.V. hatte sich wiederum bei den Tschechen unbeliebt gemacht und eine Grenzstadt als Touristenort zum Geschehen des Grauens erklärt, wo Tschechen auf der Landstraße ihre Kinder feilboten. KARO e.V. brachte Listen von Autonummern Tatverdächtiger. Sämtliche Nummern gab es gar nicht. Frei erfunden.

Sachsensumpf Opfer Mandy Kopp bei Markus Lanz.

Das erinnert an die Geschichte von Somaly Mam, eine US – Kambodschanerin die mit einer rührseligen Story die Welt eroberte. Als Kind in ein Bordell verkauft, versklavt, misshandelt und dann von Soldaten befreit wird. Ihr Fond sammelte Millionen ein. 2014 ließ die Newsweek die ganze Geschichte als Schwindel auffliegen. Alles frei erfunden – sogar mit Ghostwritern für ein Buch. Der Plot verkaufte sich so gut, dass er sich wie eine Blaupause rumreichte, für gleiche Geschichten.

Cathrin Schauer-Kelpin soll als V- Mann*innen für den Verfassungsschutz unter dem Decknamen Asterix tätig gewesen sein. Die NSU-Leaks sehen wiederum eine Verbindung zum NSU Konglomerat. Es würde exzellent passen, denn auch um APLE herum dekoriert sich ein Neonazi Konsortium, das auf Kommando im Internet Rufmord Kampagnen lostritt und offensichtlich die Auftragsmorde in den kambodschanischen Gefängnissen finanziert und zelebriert. Dem Österreicher Olaf A. wurden nach seinem qualvollen Tod im Kambodschanischen Auschwitz vor der Verbrennung im Ofen noch die Goldzähne aus dem Mund gezogen, behaupten dort die Bestatter. Olaf war homosexuell. APLE manipulierte das Alter seiner vermeintlichen Opfer von 18 bis 20 auf 14 bis 15.

Somaly Mam | Dreist erfundene Geschichte zum Fundraising.

2006 soll es bei KARO e.V. zu Hausdurchsuchungen mit Aktenbeschlagnahme durch das Hamburger LKA gekommen sein. An solche Aktionen hatte der Hamburger IBM24.NET Journalist, Udo Sabiniewicz, das Konglomerat schon gewöhnt. Bereits 2001 ließ er im Berliner Jugendamt Akten beschlagnahmen. Vorangegangen waren mehrere Strafanzeigen geschädigter Eltern, deren Kinder von dem Berliner Verein Strohhalm e.V. aus der Schule verschleppt und in ein Heim gebracht werden sollten. Das betrifft aber nicht „Das Jugendamt“ sondern Einzelvertreter mit einer fragwürdigen Doppelfunktion. Konkret Heidemarie W., die auch Fraktionsvorsitzende einer Splitterpartei in Rangsdorf war und eine Stasi Vergangenheit haben soll. Auch der Sohn von Udo S. ist betroffen. Ein Jahr wird er in dem 120 Einwohner Dorf Klein Zerlang versteckt, seiner Schulpflicht entzogen und psychisch malträtiert. Eine mutige Gutachterin wagt es, die Manipulationsversuche zu dokumentieren. Sie wird bald bedroht. Von Heidemarie W.

Heidemarie W. |Mutmaßliche Stasi Vertreterin mit dubiosen Spendenverbindungen in Kinderheim-Verbände.

Es stellt sich die Frage: Wer sind diese Leute wirklich?
Sie wirken wie das Novichok Killer Team, nur das die Agenten nicht aus Moskau sondern aus Berlin kommen. Denn auch Udo S. war Opfer einer Auftragskampagne. Der Hamburger Medienunternehmer beschäftigte mehrere Hundert Angestellte um den Globus in der Trickfilmproduktion und ging 1999 mit prall gefüllten Auftragsbüchern nach Potsdam. Dort traf er auf einen Hans H.J., der mit einem Medienfont 25 Millionen einsammeln wollte, um eine Trickfilmserie für 13 Mio. zu produzieren, unter Vertrag mit Udo S. Als zwei Schecks über 2,8 Mio. DM platzten ging Udo S. zur Staatsanwaltschaft – und trat eine Lawine los (Sta. Braunschweig Az. NZS-414 Js 23205/98). Das übliche halt. Bereits zehnfach vorbestraft wird es eng für Hans H.J. Er beauftragt einen Agenten, um Udo S. und zahlreiche geschädigte Anleger zum schweigen zu bringen. In diesem Moment taucht plötzlich Strohhalm e.V. auf. Anderorts Ecpat e.V.

Tatsächlich gelingt das auch teilweise. Ein Investierter (1,3 Mio. DM) verweigert als Kronzeuge aus Angst vor Repressalien die Aussage vor Gericht. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft wird machtlos, Hans H.J. (bekannt für rechtsextremes Gedankengut und Kontakte zur Szene) wird aus Mangel an Beweisen freigesprochen, um sodann den Betrug erneut mit einer AG durchzuziehen. Daraus wird nichts. Gemeinsam mit den Geschädigten wird die Emission in den Analen von Wallstreet-Online eingehen. Dort treffen sich Udo S. (WieBitte / Beantworter) und zahlreiche Geschädigte zu einer Diskussion. Sechs Wochen später ist die Aktie Pennystock – erledigt. Der Niedergang auf Wallstreet-Online.

Einen Monat später erhält Udo S. aus Berlin einen Anruf von dem aus Leipzig stammenden Regierungsdirektor Dr. Berndt S. „Wir(?) werden Sie ruinieren.“ Sodann werden Udo S. die Fördermittel in Höhe von 1,4 Mio. DM gestrichen – Subventionsbetrug. Seine Firmen brechen im Domino Effekt zusammen, hunderte Arbeitsplätze gehen verloren. Ein Jahr später wird in einem Strafverfahren der Vorsitzende Richter den Zeugen Dr. Berndt S. wegen rassistischer Äußerungen aus dem Gerichtssaal werfen und Udo S. freisprechen. Alles konstruiert und frei erfunden.

Franziska Giffey und Dorothea Czarnecki von ECPAT e.V.

Auch für Familienministerin Franziska Giffey könnte es bald eng werden, wenn sie in Erklärungsnot geraten könnte, mit wem sie sich da möglicherweise in der Lobby dekoriert. Auch sie ist offensichtlich nur Opfer der unfassbaren Skrupellosigkeit vermeintlicher Hilfsorganisationen, die ganz andere Ziele verfolgen.

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